Reifengröße
 
 

1 Reifenhersteller (Marke)
2 Profilbezeichnung / Reifentyp
3 Reifenquerschnittsbreite in mm
4 Verhältnis Reifenhöhe zu Reifenbreite in %
5 Radialreifen
6 Felgendurchmesser in Zoll
7 Kennzahl für die Reifentragfähigkeit
8 Geschwindigkeits-Index
9 Tubeless (Schlauchloser Reifen)
10 Herstelldatum (XX = Woche, X = Jahr, < = 9. Dekade) (Mehr Details dazu)
11 Abnutzungsanzeiger (Tread Wear Indicator) (1,6 mm)
12 Zusatzbezeichnung für Reifen mit erhöhter Tragfähigkeit
13 Hinweis auf Wintertauglichkeit für Winter- und Ganzjahresreifen


 

Sommerreifen und

Winterreifen

Sommerreifen

Sommerreifen sind für Straßenverhältnisse ohne Schnee und Eis ausgelegt. Sie verfügen über eine Gummimischung, die auch bei hohen Temperaturen nicht zu weich wird, eine hohe mögliche Geschwindigkeit und relativ geringe Abnutzung verspricht. Hier gilt es, einen möglichst guten Kompromiss zwischen den widersprüchlichen Anforderungen an Fahrkomfort - also einem möglichst geringen Rollwiderstand - und guter Haftung bei Nässe (Grip) zu finden.

Winterreifen

Winterreifen sind für niedrige Temperaturen und winterliche Straßenverhältnisse ausgelegt. Sie verfügen über eine kälteresistente Gummimischung, die bei Minustemperaturen weniger verhärtet und damit eine bessere Verzahnung und Kraftübertragung mit dem Untergrund ermöglicht. Winterreifen sind mit dem M&S-Symbol gekennzeichnet. Die Kennzeichnung „M&S“ für Winterreifen ist in Deutschland vorgeschrieben, allerdings keine geschützte Kennzeichnung und kann daher auch auf nicht wintertauglichen Reifen angebracht werden, was teilweise auch geschieht.

 

Auf die gesetzliche Mindestprofiltiefe achten

Die Mindestprofiltiefe für einen Autoreifen beträgt laut deutscher Straßenverkehrsordnung 1,6 Millimeter (Österreich: 1,6 mm bei Sommerreifen, 4 mm bei Winterreifen). Jedoch ist laut Expertenmeinung schon wesentlich früher ein ausreichender Grip nicht mehr gewährleistet.


Wie kann ich die Profiltiefe meiner Reifen ermitteln?

Um die Profiltiefe zu erkennen, sind in jeden Autoreifen Abriebindikatoren integriert. Dies sind kleine Stege, die sich in den Längsrillen des Reifenprofils befinden. Ist der Reifen bis auf 1,6 Millimeter abgefahren, werden sie sichtbar. Um die Abnutzungsindikatoren zu finden, gibt es im Bereich der Reifenschulter kleine dreieckige Symbole, welche die Aufschrift TWI (Tread-Wear-Indicator) tragen.

Nicht immer jedoch beträgt die Höhe der Abriebindikatoren exakt 1,6 Millimeter. Daher ist es sicherer, die Profiltiefe zu messen. Zu diesem Zweck können Sie günstig einen Profiltiefenmesser erwerben. Dieser ist auf das Profil aufzusetzen, danach wird ein kleiner Metallstift bis auf den Profilgrund geschoben. Die genaue Tiefe kann nun problemlos abgelesen werden.

Sie können auch einen Zollstock verwenden. Dieser wird mittig der Lauffläche in verschiedenen Profilrillen angesetzt und dann abgelesen.

Wer testen will, ob die Drei-Millimeter-Marke erreicht ist, kann eine Ein-Euro-Münze zwischen die Profilblöcke schieben. Ihr goldener Rand ist exakt drei Millimeter breit. Wird der Rand über dem Profil sichtbar, ist ein Reifenwechsel zu empfehlen.


Der richtige Reifendruck mindert den Verschleiß

Wer den Reifendruck regelmäßig kontrolliert, erhöht die Lebensdauer der Reifen, verbessert den Fahrkomfort und spart Benzin.

Ein falscher Reifendruck kann sich sehr nachteilig auswirken. Insbesondere eine zu geringe Befüllung hat mitunter gravierende Folgen. So ergeben Reifentests des ADAC, dass schon ein halbes Bar zu wenig die Fahr- und Bremseigenschaften (Grip, Seitenführung, Aquaplaning-Resistenz) eines Fahrzeugs signifikant verschlechtert.

Zudem fördert ein geringer Reifendruck den Verschleiß. Da beim Fahren vermehrt Materialverformungen auftreten, erwärmen sich die Pneus sehr stark. Ein höherer Abrieb ist die Folge.

Sind die Reifen mit der Zeit zu stark abgenutzt (geringe Profiltiefe, Beulen oder Risse), ist ein Wechsel unumgänglich.


 Wie oft muss ich den Luftdruck überprüfen?

Wir empfehlen, die Pneus alle 14 Tage zu kontrollieren. Im Winter kann es sogar sinnvoll sein, wöchentlich zu messen. Denn die tageszeitlichen Temperaturunterschiede der kalten Jahreszeit können leicht zu Druckverlusten führen.

Wer den Reifendruck beim Auto misst, sollte auch an das Reserverad denken. Werden Räder über längere Zeit ungenutzt gelagert, kann Druckverlust resultieren. Im schlimmsten Fall wäre das Ersatzrad bei einer Reifenpanne nicht einsatzbereit.


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